Goldwaschtechniken

Das Geheimnis des erfolgreichen Goldwaschens liegt im Finden eines goldführenden Gewässers sowie der geeigneten Stelle im Bachverlauf. Gold lagert sich in Kiesbänken oder hinter grossen Steinen ab und bilden sogenannte „Goldseifen“, Stellen im Bach, an denen sich besonders viele Goldflitter, manchmal sogar Goldnugetts, ansammeln und durch Auswaschen gewonnen werden können.

Das Kies einer vermuteten Goldseife wird mit Hilfe einer Goldwaschrinne ausgewaschen.
Das grobe Geröll und Kies sowie der leichte Sand werden durch das fliessende Wasser weggespült. Im gerillten Teppich unter dem Gitter setzen sich die schwere Mineralien sowie das Gold ab und verbleiben in der Rinne.

Gold wiegt rund 19.3 mal mehr als Wasser. Bei sanftem schwenken senken sich die Goldflitter auf dem Pfannenboden ab. Durch wippen mit der Pfanne im Flusswasser spühlen die damit erzeugten kleinen Wellen den leichteren Sand und Kies aus der Pfanne. Dieser Vorgang wird solange wiederholt, bis nur noch die Goldflitter und einige weitere sehr schwere Mineralien in der Pfanne sind.

Mineraliengemisch wur nun von Hand im Fluss mit der Goldwaschpfanne ausgewaschen.